WORKSHOP „FREUND*INNEN ZENTRIERT LEBEN – AUF DER SUCHE NACH ALTERNATIVEN QUEER-FEMINISTISCHEN LEBENSENTWÜRFEN“



WANN: 24 – 26.10.25, von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag

INHALT DES WORKSHOPS:
Wie können wir uns die Bedürfnisse nach Sicherheit, Verbundenheit und
Commitment erfüllen, ohne dabei (nur) auf die vorhergesehenen Instanzen
wie (monogame) Liebesbeziehung, Ehe und Kleinfamilie zurückzugreifen?
Welche Rolle können Freund*innen darin einnehmen? Welche Besonderheiten
gibt es hierbei für queere Menschen? Was macht Freund*innenschaften
überhaupt aus, was bedeuten sie für verschiedene Menschen und Gruppen
und wieso entscheiden sich Menschen für ein freund*innenzentriertes
Leben? Wie können wir Freund*innenschaften stärken, ausbauen,
wertschätzen und sichtbar machen?

Diesen und weiteren (auch gern von Euch mitgebrachten) Fragen wollen wir
uns gemeinsam annähern und dabei auf die Suche nach individuellen und
kollektiven Antworten gehen. Neben kurzen Inputs der Referent*innen
erwarten euch vielfältige Methoden im Einzel-, Klein- und
Großgruppensetting.

Unser Wunsch ist es, dass ihr am Ende des Wochenendes bestärkt,
inspiriert und voller (neuer und alter) Ideen, sowie mit neu gewonnenen
Erkenntnissen und Verbindungen zu ähnlich denkenden und lebenden
Menschen rausgeht – auch mit der Idee, manche Impulse in den Alltag
transformieren zu können.

Wir wollen einen Raum schaffen, in dem alle Unsicherheiten und offene
Fragen Platz haben. So sind auch wir als Referent*innen keine
klassischen “Expert*innen” und haben Lust einen gemeinsamen Lernraum zu
gestalten. Wir sind uns den unterschiedlichen (strukturellen)
Lebensrealitäten, Erfahrungen und Zugängen zu der Thematik bewusst und
werden versuchen einen möglichst offenen und sicheren Raum anzubieten
und euren Bedürfnissen und Wünschen gerecht zu werden.

REFERENT*INNEN
MARAL JAZDI (Pronomen sie/ ihr), queer, PoC, 35 Jahre, lebt in Berlin.
Maral ist u.a. Sozialarbeiterin, Traumafacharbeiterin und
Sexualwissenschaftlerin.
Schwerpunkte sind: Prävention von und Umgang mit sexualisierter Gewalt,
Sexualpädagogik, Intersektionalität, Empowerment.

Jo Knoop (keine Pronomen), queer, weiß, 33 Jahre, lebt in Dresden. Jo ist u.a. Sozialarbeiter*in, Systemische Berater*in, Moderator*in und
Sexualwissenschaftler*in. Schwerpunkte sind: Kollektive Umgänge mit
sexualisierter Gewalt, Prozessbegleitungen von Gruppen, Gewalt in
queeren Beziehungen, Antidiskriminierung.

WIR: haben uns in unserem Masterstudium der Sexualwissenschaften in
Merseburg kennengelernt und erfreuen uns seitdem an unserer wachsenden
Freund*innenschaft. Wir teilen viele Themen miteinander auf vielen
Ebenen: persönlich, beruflich, politisch. Queer-feministische und
intersektionale Zugänge liegen uns beide am Herzen.
“Freund*innenschaften” ist dabei ein Thema, was uns beide schon lange
einzeln und gemeinsam beschäftigt. Sowohl als politisches Konzept als
auch als elementarer Bestandteil unserer Leben. Deshalb freuen wir uns,
dieses nun zusammen mit Euch in diesem Rahmen tiefer bearbeiten und
feiern zu können.

FÜR WEN IST DER WORKSHOP:
Der Workshop richtet sich an Queers*. Damit meinen wir alle Personen,
deren Geschlecht und/oder Begehren sich außerhalb der gesellschaftlichen
Cis-Hetero-Norm befindet. Es braucht kein bestimmtes Vorwissen –
Erfahrungen im freund_innenzentrierten Leben sind keine Voraussetzung.
Wenn euch Freund*innenschaften wichtig sind und ihr Lust auf eine
intensivere Auseinandersetzung damit habt, seid ihr genau richtig.

Bei Unsicherheiten und Fragen: einfach mailen:
jazdi-knoop-workshops [at] web [dot] de Wir freuen uns auf euch!

WO FINDET DER WORKSHP STATT:

adis e.V., Bi*smarckstraße 136, die Räume sind barrierefrei

 


ANMELDUNG AN: fion [at] mtmedia [dot] org

Bitte schreibt bei der Anmeldung dazu, wenn ihr in einer Freund_innen
Konstellation kommt. Beitrag: 0 -20 Euro (was euch möglich ist zu
zahlen). Der Workshop ist selbstorganisiert. Wir haben eine Finanzierung
für den Workshop über TAKT – Tübingen aktiv gegen Diskriminierung

www.takt.online